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http://www.berliner-mauer-kunst.net „Völker können ihre Mauern überwinden“Günther Schäfer,
Mauerkünstler, Fotograf und Berlin-Botschafter für Friedrichshain Fast fünfzehn Jahre ist es her,
dass die Berliner Mauer fiel. Günther Schäfer, damals noch in New York,
zögerte nicht lange und kam an die Spree, um, wie er sagt, „etwas zu
erledigen“. Sein Thema: Berlin im Wandel der Zeit. Selbst ein
fränkisch-thüringisches Grenzkind, hat er in seiner Reihe „Bilder aus zwei
Jahrtausenden“ die Mauer, ihren Fall und das seitdem neu entstehende Leben in
ihrem Bannkreis dokumentiert. Er hielt nicht nur die großen Augenblicke wie
die Maueröffnung und die nachfolgende Massen-Euphorie fest. Mittlerweile
konzentriert er sich auf die „stillen Momente“ der jüngsten Berliner
Vergangenheit, welche, so der Künstler, nur einzufangen sind, „wenn man sich
treiben lässt.“ So entstehen hintergründige, symbolträchtige Studien des
neuen, alten Berlin. Mit seiner Arbeit „Vaterland“ auf dem Reststück der
Berliner Mauer - es wurde
mittlerweile 42-mal zerstört und wieder restauriert - hat er es ebenfalls auf
internationale Titelblätter geschafft. „Meine Bilder beweisen eben, dass alle
Völker ihre Mauern überwinden können“, sagt der unermüdliche 50-jährige.
Neben seiner kreativen Tätigkeit ist Günther Schäfer auch Berlin-Botschafter
für Friedrichshain. Ganze 60 Bilder aus Günther
Schäfers Zyklus „Bilder aus zwei Jahrtausenden“ werden bald eine Weltreise
beginnen. Start ist am 09. September in der ungarischen Botschaft. Eröffnet
wird die Ausstellung von Altbundeskanzler Helmuth Kohl, dem
Ministerpräsidenten a.D. Der Republik
Ungarn, Miklós Nemeth und dem Botschafter der Republik Ungarn. http://www.berliner-mauer-kunst.net
Von
links: Berlin, November 1989: Die Berliner Mauer und Brandenburger Tor.
Berlin, 3. Oktober 1990: Tag der Deutschen Einheit. Berlin, Mai 1998:„Think
different“, Pariser Platz am Brandenburger Tor. Berlin, März 2002, Kreuzberg,
Gröbenufer: Gedenkstein für ein unbekanntes Fluchtopfer am Spreeufer. |