English version under construction. Online in few days!  http://www.berliner-mauer-kunst.net - Copyright 2013 by Art Infusion Factory / Berlin GÜNTHER SCHAEFER - KURZBIOGRAFIE Geboren: 19. März 1954 in Ebern / Franken Ausbildung: Photographie, Buch- und Offsetdruck, Design Seit 1977  Freiberuflich tätig als Photograph und Bildender Künstler in Frankfurt a. M., Berlin und New York        1986  Berufung in den Bundesverband Bildender Künstler Seit 1986  Über 200 nationale- und internationale Kunstaktionen, Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. in: New York /  USA (Columbia University), Moskau / UdSSR (Art Action Gallery), Paris / F (Grand Palais), Jerusalem / IL (1. internationale Photo -  Fachmesse in Israel), Beirut / RL (Goethe-Institut), Tripoli / RL (Goethe-Institut), Ein Hod / IL ( Marcel Janca Dada Museum), Salzburg / A  (Universität), Berlin / D (East Side Gallery), Frankfurt a. M / D (Paulskirche), Waco / USA (TV Production / CBS - News),  Eisenach / DDR (Haus  der Grenztruppen),  Köln / D (Photokina,  größte Photo - Fachmesse der Welt), Potsdam / D (Botschaft von Venezuela), Prag / CZ (Galerie Miro),  Berlin / D (Botschaft von Ungarn), Frankfurt a. M. / (McCann-Erickson), Hengelo / NL (Kulturzentrum), Maastricht / NL (Galerie Onyva), Chicago /  USA (Gallery Inspire Fine Art), Leipzig / D (Buchmesse / „Berliner Zimmer“ - Börsenverein des Deutschen Buchhandels), Cannes / F (Palais des  Festival) - Mipim-Messe, Rom / Italien (Associazione Culturale Wunderkammern). London / UK (Bonhams Gallery & Auctions), Seoul / KR (Seyko-  Art-Center, Korea Experimental Art Festival).  1990   Wohnhaft in Berlin. 1990   Mitbegründer der East Side Gallery, der größten Open-Air-Galerie der Welt an der Berliner Mauer. 1990   Denkmalschutz für das East-Side-Gallery-Gemälde "Vaterland." 1996   Mitbegründer und bis 2010 Vorstand der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V. 2000   Ernennung zum Berlin-Botschafter des Bezirks Friedrichshain. 2002   Ehrung durch Bundespräsident Johannes Rau, auf Schloss Bellevue, für langjähriges Engagement für das Werk „Vaterland“ an der Berl-            iner  Mauer - East Side Gallery. 2007   Audienz bei Papst Benedikt XVI im Vatikan / St. Peter, Rom. 2008   Paul-Singer-Preis 2008 für herausragende Verdienste bei der künstlerischen Behandlung der Deutschen Einheit und Engagement für die            Öffnung von Kunst für breite Bevölkerungsschichten. 2010   Preisträger East Side Gallery e.V.  im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ der Deutschen Bank. Schirmherr Bundespräsiden Horst            Köhler. (Als Vorstandsmitglied der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V.). 2010   1. Sonderpreis „Gelebte Einheit“ im Wettbewerb „365 Orte im Land der Ideen“ der Deutschen Bank an die East Side Gallery e.V.. Schirm-            herr Bundespräsident Horst Köhler. (Als Vorstandsmitglied der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V.). 2014   Museum “Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland” in Bonn. Aufnahme der Ur-Version des Werks “Vaterland” in die Kollektion            des Hauses. Günther Schaefer verbrachte einen Großteil seiner Kindheit in unmittelbarer Nähe der einstigen innerdeutschen Grenze in Franken. Er erfuhr sehr  früh die Teilung in zwei deutsche Staaten, die Teilung zwischen Land und Menschen. Er beobachtete, wie Deutsche Deutschen bei der Flucht von  Ost nach West halfen. Seine eigene Familie lebte zu beiden Seiten der Grenze. „Familientreffen“ fanden sonntags statt, dabei grüßte man sich mit  weißen Tüchern von westlicher Seite aus von einer eigens für Grenzbesucher installierten Plattform.In Frankfurt / M., wohin seine Eltern in der  Folge zogen erlernte er den Beruf des Buch- und Offsetdruckers. Im Besonderen wirkte diese Stadt in seiner Jugendzeit durch die so genannte  68er Revolution prägend auf ihn. In den folgenden Jahren wechselte er zur professionellen Photographie und entdeckte seine Leidenschaft: das  klassische Schwarzweiß-Medium. Schaefer arbeitete zehn Jahre im Bereich der Werbung. Anschließend zog er nach New York, behielt aber  gemeinsam mit einem befreundeten Kollegen ein kleines Studio in Frankfurt / M. Als 1989 in Berlin die Mauer fiel, war dies der Beginn eines  photographischen Langzeitprojekts, das seinen vorläufigen Höhepunkt 2004, dem Jahr des fünfzehnten Jahrestags der Grenzöffnung, erfuhr.  Durch die Maueröffnung inspiriert, verlagerte sich sein Lebensschwerpunkt nach Berlin. Eine andere Metropole in der Heimat kam für ihn nicht  mehr in Frage, denn wer als Deutscher einmal in New York gelebt hat, der empfindet plötzlich jede andere Stadt im Heimatland als viel zu klein.  Für ihn ist Photographie eine Kunstform, die Illusionen zerstören und Hoffnungen erwecken kann. Er bezeichnet sich selbst als einen  unverbesserlichen Optimisten, einem der Geschichten in Schwarzweiß erzählt, die zuweilen sogar vermeintlich unsichtbares etwas transparenter  machen. Sein besonderes Engagement gilt dabei der intensiven Beobachtung seiner Wahlheimat Berlin, einer Metropole voll von zeitlosen  Symbolen. Sein Motto: Denkend sehen - sehend denken. Günther Schaefer wurde 1990 international bekannt durch sein heute unter Denkmalschutz stehendes Berliner Mauer-Gemälde „Vaterland“, einer  Kombination zwischen der bundesdeutschen und israelischen Staatsflagge,11 Meter lang und 3,5 Meter hoch. Ein Friedenssymbol und Mahnmal  gegen jeglichen Fanatismus. Ein Werk, das sich zweifach auf den 9. November bezieht, einmal auf den 9. November 1938, dem Pogrom der so  genannten „Reichskristallnacht“, ferner auf den 9. November 1989, dem Fall der Berliner Mauer. „Vaterland“ ist der wohl provokanteste Beitrag an  der East Side Gallery, des letzten noch erhaltenen Mauerstreifens. So wurde dieses Gemälde seit 1990 von Fanatikern unterschiedlichster  Couleur 48-fach zerstört. Der Künstler antwortete immer wieder mit Renovierungen, als Form von gewaltfreiem Widerstand. 1996 war er  Mitbegründer der Künstlerinitiative East Side Gallery e.V. Als Vorstandsmitglied kämpfte er für den Erhalt des vom Zerfall bedrohten, einzigartigen  Monuments der deutschen Teilung, das zugleich die größte Open-Air-Galerie der Welt darstellt. Seit 1985 präsentierte er seine Arbeiten in über  200 nationalen und internationalen Kunstaktionen, Gruppen- und Einzelausstellungen. Seit 1992 hat der Wahlberliner sein Domizil in Berlin-  Friedrichshain. 2000 erhielt er die Ernennung zum Berlin-Botschafter, als der er die Berliner Bürgerschaft beim diplomatischen Korps vertritt. Im  September 2004 erfolgte in der ungarischen Botschaft Berlins der Start der Ausstellungstournee des Photoprojekts: Berlin - „Bilder aus zwei  Jahrtausenden“. Die Eröffnung erfolgte durch Bundeskanzler a.D. Dr. Helmut Kohl und dem ehemaligen Ministerpräsidenten Ungarns Miklós  Nehmét, unter Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler als Ehrengast.                      Startseite Archiv: Photos aus vier Dekaden von Günther Schaefer Originale, Photo-Bücher, Poster, Postkarten, DVD's, Geschenkgutscheine u.v.m. Terminkalender: Aktuelle Ausstellungen, Events und zukünftige Projekte von Günther Schaefer Biografie: Expositionen & Dokumente Kontakt & Gästebuch - Soziale Netzwerke - Impressum - AGB Aktuelles & News / Posten Sie Ihr Feedback Videos: Close Up & Personal-Part 1,2,3 Biografie: Expositionen & Dokumente