Einladung

zur

Vernissage & Ausstellung

 

VARDA CARMELI

Israel

 

Security Wall - Der Schutzwall

Photography - Installation - Painting

 

Vernissage am 11. November 2004 um 20.00 Uhr

 

Einleitung: Günther Schaefer, Berlin Botschafter

 

GALLERY twenty four

 

Krossener Straße 34, 10245 Berlin - Friedrichshain

                                                                             Tel. / Fax: 030 / 516 583 53                  

Öffnungszeiten: Mittwoch - Samstag 14.00 - 19.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 11.Nov. - 7. Dez. 2004

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Security Wall - Der Schutzwall

 

 

Die Mauer in Israel / Palästina - Fotocollage by Varda Carmeli

 

 

Kontakt: Varda Carmeli: E-Mail: vardacar@zahav.net.il, Internet: http://www.vardacarmeliart.com

 

Kontakt für weitere Informationen zum Ausstellungskonzept: Günther Schaefer Tel. 030 / 275 896 04, E-Mail: artinfusion@t-online.de

 

 

 

Varda  Carmeli – Statement

 

1925 – Mein Vater wurde in Russland geboren. Im Alter von fünf Jahren musste er Russland verlassen und nach Palästina gehen.

 

1933 – Meine Mutter wurde in Deutschland geboren. Im Alter von fünf Jahren musste sie Deutschland verlassen und nach Palästina gehen.

 

1948 – Ich wurde in Palästina, unter arabischem Beschuss, einige Monate vor dem Ausruf des Staates Israel geboren. Seit ich denken kann, war das Leben in Israel bestimmt von Terror, Greueltaten und Krieg. Der Ausdruck „wir sollten die Juden ins Meer werfen“ hallt immer noch in meinem Kopf wieder.

 

2004 – Am 56. Jahrestag des Staates Israel, also auch an meinem Geburtstag, bin ich enttäuscht und wütend über die Umstände, die den Staat Israel veranlassen, Mauern zu bauen entgegen unserem Bestreben und unseren Zielen, Wälle zwischen uns und unseren Nachbarn abzubauen.

 

Ich bin noch immer zuversichtlich, dass es eines Tages ein friedliches Miteinander der Menschen in diesem winzigen Land genannt Israel geben wird.

 

 

 

 

Security Wall – Photography, Painting, Installation

 

In dieser konzeptionellen Ausstellung befasst sich die israelische Künstlerin Varda Carmeli mit dem Gegenstand des Schutzzaunes, der gegenwärtig im Staate Israel gebaut wird. Die Entscheidung der israelischen Regierung eine Verteidigungsabgrenzung zu bauen ergab sich aus der Notwendigkeit, seine Bürger gegen terroristische Anschläge zu verteidigen. Dieses Projekt beleuchtet jedoch Dilemmas und Kritik betreffs des Verlaufs des Zaunes und dem Leid, das daraus für das palästinensische Volk erwächst.

 

Mit ihrer Arbeit verleiht Varda Carmeli ihren ambivalenten Gefühlen im Angesicht dieses Themas Ausdruck, indem sie sich einerseits eingehend mit Fragmenten beschäftigt und andererseits einen globalen Überblick projiziert. Diese scheinbare ästhetische Präsentation unterstreicht diesen Konflikt und schafft ein unbehagliches Zusammenspiel von Objekten, die abschneiden und trennen, aber nichtsdestotrotz den Betrachter gelegentlich mit unendlichen Einblicken in die Landschaft versorgen.

 

Varda Carmeli hat dieses Thema nicht angeschnitten, um eine politische Aussage zu treffen. Die Art und Weise, wie sie die Angelegenheit behandelt, bleibt so weit als möglich objektiv – Eindruck und Bewertung obliegen der Behutsamkeit des Betrachters.

 

Die Fotografien wurden in Abu Dis aufgenommen. Darüber liegen vorgefertigte Bilder, die vom Fernsehschirm abfotografiert wurden und die so einen integralen Teil der Mauer bilden. Der hundertste Geburtstag von Benjamin Ze’ev Herzl, dem Begründer des Staates Israel, ist das Thema einer der Fotografien. Dies wird kontrastiert durch eine Fotografie einer Kombination von Bildschirmeindrücken eines Fußballspiels. Es stellt das israelisch-arabische Team „Bnei Sakhnin“ (hebräisch für Söhne des Sakhnin) dar, das in diesem Jahr die Landesmeisterschaft gewonnen hat. Andere Arbeiten bestehen aus Verbindungen von Szenen aus alten Kinofilmen. Die Ergebnisse, die hier zu Tage treten, ergeben scheinbar unmögliche Kombinationen aus Tatsachen und Fantasie. (jede entwickelte Fotografie, 122 x 163 cm.)

 

„Augen weit geschlossen“ („Eyes Wide Shut“). Computerbearbeitetes Design und „ready made“ auf Papier (60 x 250 cm). Mit dieser Arbeit wünscht die Künstlerin, jene Vorurteile zu zerschlagen, die im Hass verwurzelt sind, und möchte als Barriere fungieren, um internationale Körperschaften und Einzelpersonen abzuhalten, erlernte objektive Annahmen bei ihrer Annäherung an die gegenwärtige politische Situation, in der sich Israel wiederfindet, mit einzubeziehen.

 

„Seam Line“ – Ein Bild in „Mixed Media“ mit gebrauchtem Faksimilefilmpapier (diptych 100 x 200 cm). Die Verwendung dieses Materials repräsentiert die sichtbar geschriebene Kommunikationsform, die uns mit Information und Falschinformation überflutet. Die fotografierten und explodierten Fragmente (jedes 60 x 80 cm) des Gemäldes lassen eine überraschende Verschmelzung von Sprache und Farbe entstehen.

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Varda Carmeli - Biografisches

 

                Varda Carmeli wurde in Israel geboren.

 

Einige Jahre lebte und arbeitete Varda in Lateinamerika und Spanien.

Viele Jahre leitete sie ein internationales Marketing Business und Start-up Projekte.

 

Seit 1989 hat sie sich der Kunst verschrieben.

 

Varda Carmelis Arbeiten sind in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, sowohl in Israel als auch im Ausland, wie zum Beispiel: Der Wohnsitz des israelischen Präsidenten in Jerusalem. Die V.I.P Lounge am Ben-Gurion Flughafen. Das Museo Gilardi, Toskana, Italien. Die East-West Gallery, Mailand, Italien. Gallery Sulegaarden, Dänemark. Musee de la Post, Paris, Frankreich.

 

                Auszeichnungen

 

1999, Zertifikat der Merit-Art Addiction, The 2nd Annual in Venedig

             

              2001, Diploma of Excellence - The 7th International Female Artist's Art

 

2002, First Prize,  Musee de la Post competition, Europ'Art, The European Contemporary Art Fair in  Paris.

 

2002, Preis vom italienischen Präsidenten und des Museo Gilardi, Toscana,  Italien

 

2003, Award of Excellence, Manhattan Arts International, N.Y., USA

 

2002, Bühnenbild für das Musical „in de 30“ komponiert von Ger Otte, gespielt von Pia Douwes, Kostüme:  

          Giorgio Armani. Rotterdam, Holland.

 

2004, Security Wall – Photography, Painting, Installation

 

2004, Internationale Friedensaktion "Vaterland 2004" an der East Side Gallery - Berlin