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KunstKreuz 2007
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vom 22. Juni bis 20. Juli 2007
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Rolf Greulich,
„Engelchen“, Öl auf Leinwand, 2007
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Das
seit 2000 stattfindende KunstKreuz im Bezirk
Friedrichshain-Kreuzberg hat sich zu einem der erfolgreichsten Projekte
des Kulturring in Berlin e.V. entwickelt. Mit
dem KunstKreuz wird alljährlich von Mitte
Juni bis Mitte Juli der Kiez rund um das Frankfurter Tor in einen
öffentlichen Kunstraum verwandelt.
Die Entscheidung,
das KunstKreuz jeweils unter ein Motto zu
stellen – erstmals 2003 praktiziert – hat mit dazu beigetragen, dass
das Interesse und die Anmeldungen von KünstlerInnen
von Jahr zu Jahr stetig angestiegen sind.
Trotz aller
Widrigkeiten im Vorfeld können nun auch 2007 wieder die Bewohner und
Besucher im Kreuzungsbereich von Frankfurter Allee und Warschauer
Straße, Karl-Marx-Allee und Petersburger Straße zeitgenössische Kunst
unterschiedlichster Genres sehen und für sich entdecken.
arm aber sexy – Ideen für Berlin motivierte rund 150 KünstlerInnen, sich mit ihren Arbeiten für eine
Teilnahme zu bewerben. Deutschlandweit, denn auch in Hamburg, Rostock,
München, Dresden, Köln, Bochum, Heidelberg – um nur einige Orte zu
nennen – und selbst im schweizerischen Rheinfelden ließen sich KünstlerInnen vom diesjährigen Motto inspirieren.
Zentraler Ausstellungsort ist die Frankfurter Allee 21.
Zum wiederholten Male ist das einstige Gebäude der Berliner Bank Kunstort. Arbeiten von 80 KünstlerInnen
sind im Labyrinth der Gänge und Räume auf drei Ebenen zu sehen. Die
Bandbreite reicht von Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik bis zur
Objektkunst.
Es sind Werke
voller Kraft und Sinnlichkeit, Bilder vom Leben und Überleben im
Großstadtdschungel, expressive Stadtansichten, sensible Porträts,
provokante Installationen, die zum Dialog auffordern, den Betrachter
mit eigenen Wünschen, Träumen und Hoffnungen konfrontieren.
Kunstorte sind auch Geschäfte und
Einrichtungen um das Frankfurter Tor, die Warschauer und Petersburger
Straße. Hier werden Schaufenster zu Galerien auf Zeit, denn die
Geschäftsinhaber sind seit Jahren Partner beim KunstKreuz.
Auch viele der
regelmäßig am KunstKreuz teilnehmenden KünstlerInnen, insbesondere aus dem Bezirk
Friedrichshain-Kreuzberg, sind zu Partnern des Kulturrings geworden. So
ist es guter Brauch, dass sich die Projektmitarbeiter jeweils im
Dezember mit ihnen treffen, um gemeinsam u.a. den Themenschwerpunkt für
das nächste KunstKreuz zu finden. Und ohne
die Unterstützung unserer Partner aus dem Kiez, die mit Rat und Tat zur
Stelle sind, wenn es bei der Vorbereitung und Durchführung von KunstKreuz mal wieder klemmt, wären wir arm dran.
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Dr.
Franz Schulz, Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg
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Schirmherr des KunstKreuz
2007
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Liebe Mitbürgerinnen und
Mitbürger, liebe Gäste unseres Bezirkes,
auch in diesem Jahr
verwandelt sich der Kiez rund um das Frankfurter Tor/Warschauer Straße
für vier Wochen in einen ungewöhnlichen öffentlichen Kunstraum. Das vom
Kulturring in Berlin e.V. nun schon zum achten Mal organisierte KunstKreuz lädt alle Bewohner und Besucher des Bezirkes
ein zu einer Begegnung mit zeitgenössischer Kunst unterschiedlicher
Genres.
Ein zentrales
Anliegen des Kulturring in Berlin e.V. ist
dabei ein weiteres Mal, Kunst und Künstlern eine Plattform zu bieten,
ihre aktuellen Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
Es ist aber auch beabsichtigt, die Anziehung der Geschäftsstraßen rund
um das Frankfurter Tor mit einer solchen Aktion zu erhöhen und die
Interaktion zwischen Kunstschaffenden, den Bewohnern und den Gästen der
Stadt und unseres Bezirkes durch offen zugängliche Orte künstlerischen
Schaffens anzuregen.
Dies alles wird
durch den Kulturring ermöglicht, obwohl die förderpolitische
Ausrichtung der Jobcenter in diesem Jahr ein solches Projekt und
andere, ähnlich gelagerte Aktivitäten, fast unmöglich gemacht hätten.
Auch uns, als politisch Verantwortliche des Bezirkes, hat diese doch
recht plötzlich ausgegebene neue Maßgabe aus Nürnberg unerwartet
getroffen und nur wenig Spielraum für eigene Wege offen gelassen, um
zum Beispiel das KunstKreuz 2007 zu
unterstützen.
Deshalb freut es
mich, mit meiner Schirmherrschaft doch noch einen Beitrag zum Gelingen
und zur Außenwirkung des Vorhabens beizutragen.
Desto wichtiger ist das freiwillige weil nicht selbstverständliche
Engagement der Künstler und Organisatoren sowie vieler Helfer rund um
derartige künstlerische und andere Vorhaben zu würdigen. Ohne eine
solche Einsatzbereitschaft wäre die lebensqualitative Vielfalt gerade
in unserem Bezirk um ein Vielfaches ärmer.
Das diesjährige Thema des KunstKreuz
ist arm, aber sexy - Ideen für Berlin. Dieses Motto wäre beinahe Ironie
pur für die diesjährige Veranstaltung geworden, weil die Förderung
durch das Jobcenter unerwartet ausblieb.
Unter anderem aus
diesem Grund gebührt auch dem Kulturring in Berlin e.V. selbst Dank
dafür, dass hier entschieden wurde, das Vorhaben in eigener Anstrengung
ohne staatliche Hilfe durchzuführen. Nur deshalb und wegen des
erwähnten ehrenamtlichen und freiwilligen Einsatzes haben wir auch in
diesem Jahr ein KunstKreuz im Herzen von
Friedrichshain-Kreuzberg.
Gerade in unseren Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg, finde ich, gehört
ein solches internationales Kunstprojekt auch hin. Ein Gebiet in dessen
Mitte die Stadt einst jahrzehntelang geteilt war. Hier ist es wichtig
zu zeigen, dass ein Miteinander von Menschen verschiedener
Generationen, nationaler Identität, kultureller Prägung oder
Religionszugehörigkeit möglich ist. Jede Aktivität in dieser Richtung
ist Impuls für die ganze Stadt und fördert die urbane Lebensqualität
insgesamt.
Ich lade Sie deshalb
alle recht herzlich ein, an diesem künstlerischen Kiezbummel
teilzunehmen. Dank des erneuten Engagements des Kulturring in Berlin
e.V. und vieler anderer finden Sie in diesen Tagen lebendige Kunst im
Kiez gleich um die Ecke.
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Dr.
Gerhard Schewe, Vorsitzender Kulturring in
Berlin e.V.
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Schon wieder ist ein Jahr
vergangen, und ich befinde mich in der angenehmen Lage, ein neues KunstKreuz in Friedrichshain zu eröffnen. Und das
ist für uns als Kulturring in Berlin e.V. ein wirklich erfreuliches
Ereignis. Denn die Worte von der Weiterführung einer guten, alten
Tradition, die ich hier anführen wollte, sind nicht mehr
selbstverständlich. Es scheint, als ob sich in diesem Jahr unser
gewähltes Motto arm, aber sexy - Ideen für Berlin um Haaresbreite als
böse Prophezeiung entpuppt hätte. Denn diverse Streichungen von
Projekten und geförderten Maßnahmen setzen uns gerade hier im Bezirk
arg zu und haben das KunstKreuz gefährdet.
Mit dieser Unterstützung ist es uns in den letzten Jahren immer möglich
gewesen, Menschen gerade rund um das KunstKreuz
sinnvoll zu beschäftigen und dem Projekt Planungssicherheit zu
verleihen. 2007 hingegen stand die Entscheidung KunstKreuz:
Ja oder Nein, tatsächlich bis wenige Wochen vor der Eröffnung auf des
Messers Schneide. So sehr auf des Messers Schneide, dass eine
entsprechende Pressemitteilung über die Absage bereits in der Schublade
lag. Nur das entschiedene Nein aller Kulturring-Büros hat letztendlich
dazu geführt, dass der einzige Adressat dieser traurigen Mitteilung der
Papierkorb blieb. Der Vorstand und die Projektbereichsleiter haben in
einer Krisensitzung beschlossen, finanzielle Mittel und Mitarbeiter aus
anderen Bereichen für die Durchführung des 8. KunstKreuz
2007 in Friedrichshain-Kreuzberg zur Verfügung zu stellen. Mit Hilfe
dieser Solidarität und natürlich auch der vielen freiwilligen,
ehrenamtlichen Helfer können wir die erwähnte Tradition ein weiteres
Jahr fortführen. Meinen herzlichen Dank dafür.
So mussten wir auch die über einhundert KünstlerInnen
nicht enttäuschen, die sich bereits beworben hatten. Sie stellen ihre
Werke nun zu einem großen Teil in der Frankfurter Allee 21 aus.
Abermals gelingt es uns also, die Schnittstelle zweier belebter
Straßenzüge inmitten des Bezirkes Friedrichshain-Kreuzberg zu einem
öffentlichen Raum für Kunst und Kultur zu erheben. Zwischen dem
Betrachter, dem Spaziergänger oder dem einkaufenden Kiezbewohner und
moderner Kunst befindet sich in diesen Tagen als einzige Barriere nur
noch eine offene Eingangstür. Das genau ist es, was wir mit dem KunstKreuz seit jeher erreichen wollen: Begegnung
und Dialog.
Diese Begegnung zwischen moderner, engagierter Kunst, dem Alltag der
Bewohner des Bezirkes und dem Interesse seiner Gäste ruft hoffentlich
nicht nur ein kurzes Staunen, Freude oder auch Ablehnung hervor.
Vielleicht kann sie auch Nachdenklichkeit befördern, Anregungen
vermitteln und so in den Menschen weiterwirken.
Mein Dank gilt noch einmal allen Beteiligten, den Organisatoren vom
Kulturring, den Künstlern und den Förderern des Projektes. Bedanken
möchte ich mich auch beim Bezirksbürgermeister für die Übernahme der
Schirmherrschaft. Alle haben dafür gesorgt, dass unser Vorhaben trotz
widriger Umstände mit Leben erfüllt wird. Und gedankt sei auch jetzt
schon dem Publikum, das dieses Angebot an Veranstaltungen und
Ausstellungen in seinem Kiez hoffentlich zahlreich annehmen wird.
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Ferdinand-Freiligrath-Schule
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Fotos, Comics, Malerei und Objekte
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Im Rahmen von
Kunstkreuz 2007 wird in der Fotogalerie Friedrichshain am 22. Juni 2007
die Ausstellung arm,aber
sexy - Ideen für Berlin eröffnet. Zu sehen sind Fotos, Comics, Malerei
und Objekte.
Schülerinnen und
Schüler des 7. bis 10. Jahrgangs der Arena Atelier und der Arena
Gesellschaft und Medien der Ferdinand-Freiligrath-Schule aus Berlin
Kreuzberg präsentieren ihre Arbeiten aus dem Schuljahr 2006/07.
Die Arenaklassen der Schule setzten sich in diesem
Schuljahr mit dem Thema „Migration“ auseinander.
Die Arenaklasse Gesellschaft und Medien zeigt
Digitalfotos, die am Computer bearbeitet und dabei kreativ verändert
wurden und Comics, die auf der Grundlage der Originalzeichnung entstanden
sind.
Die Arenaklasse Kunst – Malerei zeigt Arbeiten, die in
einem Prozess von spontaner Geste, Überarbeitung und Überlagerung zu
individuellen Bildern und so zu einer Erweiterung der eigenen
Ausdrucksmöglichkeiten führen.
„Mama-Papa-Visa“, so
ist das Motto der Arenaklasse Design. Die
Exponate aus Metall und Filz drücken die Geschichte und Sehnsüchte der Migranten in der dritten Generation aus.
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Temporäre
Galerie Frankfurter Alle 21, 10247 Berlin
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Al
Amily, Gisela
Apitz, Elke
Bahle, Lucas
Becker, Klaus
Beer, Michael
Beer-Kiok, Sabine
Behrens, Ted
Behring, Christian
Berg, Ingrid
Berger, Thomas
Bettermann, Stefan
Biere, Christa
Bitter, Andrej
Blechschmidt, Sebastian
Bondartschuk, Viktor
Brömse, Beate
Bucco
Burghenn-Arséne, Tatjana
Buri, Anton
Butter, Angelika
Del Monte, Christian
Dierkes & gabriel.r
Dippmann, Carsten
Eberhardt, Lothar
Grychta, Bernhard
Ernst, Sylvia
Fischer, Lidia
Greulich, Ralf
Großmann, Klaus-Ulrich
Harms, Michael
Harter, Rosa
Herrmann, Heike
Hetmainczyk, Kati
Hilpert, Ilse
Horn, Hanne
Jockwer, Katharina
Kaul, Hartmann
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Kehlenbrink, Dirk
Kemeny, Daniel
Knüppel, Gregor
Köhler, Jürgen
Koppe, Karlheinz
Kriaunevicius, Almontas
Kulko, Leontina
Kurz, Volker
Lewin, Christina
Lavrenyuk, Maryna
Notich, Olga
Lischewsky, Mario
Lohbeck-Klameth, Dagmar
Lucchese, Maria
Lux, Brigitte
Macko, Dieter
Marko, Charlotte
Manevitch, Roman
MaTre (Mayer-Trede),
Ulrike
Mee, Ada
Mohrmann-Dressel, Werner
Moskov, Valeri
Ndiaye, Abdoulaye
Orru, Salvatore
Ortmann, Monika
OSZ Druck- u. Medientechnik
Pasedach, Sabrina
Pinna, Fulvio
Piotter, Susanne
Pleger, Yunus Íems G.
Pöttgen, Veronika
Richter, Frank
Rinck, Ernst
Rindler, Karin
Runge, Ele
Sauerborn, Grit
Schaefer,
Günther
Scheel, Annerose
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Ausstellungsorte KunstKreuz
2007
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Atelierhaus
Petersburger Str. 73, 10249 Berlin
Baumann, Alexander
Baumgartner, Alexandra
Britz, Susanne
Gerson,Rainer
Goldbeck, Martina
Helbig, Petra
Schirdewahn, Susanne
Schöne, Gunter
Zepf, Rita
Flugbörse,
Karl Marx Allee 140, 10243 Berlin
Ingrid Berg
Optiker
Kramer, Warschauer Str. 28, 10243 Berlin
Andre Bitter
Optiker
Überblick, Rigaer Str. 1, 10247 Berlin
Christian Behring
Malstoff.de, Warschauer Str. 20,
10243 Berlin
Volker Kurz
Warschauer
Apotheke, Warschauer Str. 16, 10243 Berlin
Pasedach, Sabrina
Buchandlung Friedrichshain,
Warschauer Str. 74, 10243 Berlin
Hetmainczyk, Kati
Hilpert, Ilse
Café
Sibylle, Karl-Marx-Allee 72, 10243 Berlin
Kunstverein MAL-HEURE eV.
Fotogalerie
Friedrichshain, Helsingforser Platz 1,
10243 Berlin
SchülerInnen der
Ferdinand-Freiligrath-Schule
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Atelierhaus Petersburger Str. 73
Offene
Ateliers
Freitag, 29. Juni 2007, 15.00 - 18.00 Uhr
Sonnabend, 30. Juni 2007, 15.00 - 18.00 Uhr
Hoffest
Sonnabend, 30. Juni 2007, 19.00 Uhr
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Projektbüro
KunstKreuz
c/o Fotogalerie Friedrichshain
Helsingforser Platz 1
10243 Berlin
Fon: 29 61 68 4
Fax: 29 04 98 02
Mail: kunstkreuz@kulturring.org
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