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     Einige Auszüge aus:  "Bilder aus zwei Jahrtausenden" -  Berlin 1989 - 2008 

      Photos by G. Schaefer - Eine exklusive Auswahl des Gesamtwerks im Art Forum des East Side Hotels

      10245 Berlin - Friedrichshain, Mühlenstr. 6, zu besichtigen 7 Tage die Woche,  24 Stunden täglich.                                    PRESSESPIEGEL

 

 

                            

 

                                                

       Berlin Juni 1990, Checkpoint                 Berlin Nov, 1989, Mauer am Branden-                              Berlin März 1990,         
        Charlie, GI als Mauerspecht               burger Tor, DDR Grenzposten im Dienst                         Mauer in Kreuzberg                                                                      

                                                     

    Berlin, Mai 1998, "Think different ",           Berlin, Dez. 1989, Brandenburger Tor           Berlin, Januar 1990, Mauer am Branden-

     Pariser Platz am Brandenburger                                                                                        burger Tor - Rest eines Wachturms.

 

                     

          Berlin,  22. Dezember 1989 -Öffnung der Mauer am Brandenburger Tor                               Juli 1997, Love Parade                        

 

Konzept und Grundgedanken des Autors zum Projekt der globalen Ausstellungstournee: 

Berlin 1989 - 2008 „Bilder aus zwei Jahrtausenden“.

Der  inzwischen 18-jährige fotografische Zyklus von Günther Schaefer spannt einen  visuellen Bogen von November 1989  beginnend mit

Dem Fall der Berliner Mauer bis dato,  zeigt  die Entwicklung der Metropole in all ihren Facetten und mit all den „Phänomenen“,  die dieser

spannende Abschnitt der Zeitgeschichte in ihr produzierte. G. Schaefers Werk dokumentiert Berlin als eindringliches Symbol für den Zu-sammenbruch  des „Eisernen Vorhangs“,  der Grenze zweier Systeme, des Falls der „Grenze der Welt“ in einer Stilart, in der der Mensch oder die Spuren,  die er hinterlässt, stets im Mittelpunkt der kreativen Intention steht.  Inhaltlich wechseln Großereignisse  mit stillen Themen  von  nicht  minderer Bedeutung,  philosophische Ansichten,  ästhetische Blickwinkel, historische Verbindungen und politische  Aspekte ergänzen sich in der Bildauswahl. Ein Credo des Künstlers lautet:  „Wer Schwarz -  Weiß fotografiert muss Farbe bekennen“, eine Ausdrucksform  die  Bildinhalte auf  das  Wesentliche reduziert. Ein weiteres fotografisches Stilmittel ist das Schaffen von Serien. Die langjährige  Dokumentation  von  symbolträchtigen  Stätten und weltgeschichtlichen Brennpunkten in dieser Stadt macht die Entwicklung der Metropole auf  eindringliche  Weise  transparent  und  richtet  sich  gegen ein  „kollektives Vergessen“. Das Werk will auch auf künstlerisch  ästhetische  Art,  jedoch  ohne  verklärend  zu  wirken,  ein  intensives  Stück  Zeitgeschichte  bewahren und  in einer authentisch kompositorischen Bildsprache zum Dialog mit dem Betrachter auffordern.

Das gesamte Ausstellungswerk umfasst zirka 250 Fotos (ausgewählt aus zirka 50.000 Negativen zum Thema). Ergänzt mit Texten und Kommentaren  vieler  Persönlichkeiten  der  Zeitgeschichte  wird  es  auch  in  naher Zukunft in Buchform präsentiert werden. Zwischenphasen  dieses  Projekts  waren  in  der  vergangenen Dekade bereits in zahlreichen, viel beachteten internationalen Expositionen zu besichtigen (siehe Biografie).  Die   Reaktionen   der   Ausstellungsbesucher  auf   diese  Präsentationen  waren  äußerst  positiv  und  die Identifikation des Publikums mit den gezeigten Themen, besonders im Ausland, überraschend intensiv.

Die Vernissage der Ausstellung in der Botschaft von Venezuela in Potsdam am 9. November 2001 war der Start zu einer  Ausstellungstournee durch  alle  Kontinente. Von September bis November  2004  war  sie in  der Botschaft Ungarns in Berlin zu besichtigen. 2005 erfolgten zwei Präsentationen in den Niederlanden sowie eine zweite große Exposition in Potsdam.  Zukünftig folgen Ausstellungen in verschiedenen Ländern Osteuropas. Der Tourneeplan, mit osteuropäischen Ländern zu Beginn, ist bewusst gewählt, als Referenz  an  den  Freiheitskampf  jener  Nationen, ohne  die  der  Fall der Berliner Mauer zu  diesem  Zeitpunkt  nicht  möglich  gewesen  wäre.  Ab 2006 / 2007 wird die Ausstellung  für mehrere Jahre den europäischen Kontinent  verlassen, um auf  einer globalen Tournee diesen intensiven  Abschnitt der Weltgeschichte aus deutscher Sicht zu präsentieren.

Je nach Ausstellungsforum, besteht die Möglichkeit, Präsentationen des Werks zwischen einer Zahl von zirka 60 bis 250   Exponaten zu variieren,  ohne  entscheidend  die Dramaturgie des  Gesamtkonzepts  zu  verändern. Da der Künstler die Organisation dieser globalen Tournee persönlich koordiniert, ist er in der Auswahl der Ausstellungssorte sowie Präsentationsforen flexibel und an diesbezüglichen Vorschlägen und Offerten jederzeit interessiert. Die Umsetzung und Finanzierung des Gesamtkonzepts erfolgt  überwiegend durch Sponsoring.

Highlights aus dem Gesamtwerk waren außer in Berlin und Potsdam bereits in: Beirut, Tripoli / Libanon, New York, Waco / USA, Frankfurt a.M., Bad Homburg, Eisenach / Deutschland und Maastricht, Hengelo / Niederlande zu besichtigen.

 

Das Ziel für die Zukunft:  A never ending tour !

 

Hauptmotivation für die  Aktivität  des  Fotografen  G. Schaefer ist es, durch  transportieren von Bildinhalten, denen stets ein freiheitlich humanistischer Grundgedanke zugrunde liegt,  einen  Beitrag  zu  leisten,  der  mithilft,  ein  Bewusstsein dafür  zu bewahren, dass das höchste  globale Gut, das  es  zu schützen gilt, die Demokratie ist. Nicht erst seit der Katastrophe des 11. September stellt dies eine der größten  Herausforderungen der freien  Welt  im  21. Jahrhundert  dar.  Weiterhin  ist  es  angesichts  von  Bildern  und deren weltweiter medialer  Verbreitung von Horden grölender Neo-Nazis am Brandenburger Tor und neuerdings sogar im Berliner Scheunenviertel, aus deutscher  Perspektive  mehr  als  notwendig, der  Welt  auch  Dokumente  zu zeigen, die Zeugnis dafür sind, dass Deutschland und im Besonderen Berlin stets bereit ist, den Grundgedanken von Freiheit und Demokratie zu schützen,  wann  immer er in Gefahr sein sollte. Möge dieses Werk ein bescheidener Beitrag hierzu sein und als Motivation dafür dienen, dass man auch als Einzelner, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, stets etwas bewegen kann, vorausgesetzt man tut es.

 

Günther Schaefer,  geboren 1954 in Ebern / Franken,  wurde 1990 international  bekannt  durch sein heute unter  Denkmalschutz stehen-

des Berliner Mauer – Gemälde  „Vaterland“,  einer  Kombination  zwischen der bundesdeutschen und israelischen Staatsflagge, 11 Meter

lang  und  3,5 Meter hoch. Ein Friedenssymbol  und  Mahnmal  gegen jeglichen Fanatismus.  Ein Werk, das sich zweifach auf den 9.November bezieht,  einmal auf  den  9. Nov. 1938,  dem  Pogrom  der so genannten  „Reichskristallnacht“,  ferner auf den 9. Nov. 1989, dem Fall  der  Berliner Mauer.  „Vaterland“  ist  der  wohl  provokanteste  Beitrag an der East Side Gallery,  des letzten noch erhaltenen Mauerstreifens. So  wurde  dieses Gemälde seit 1990  von  Fanatikern  unterschiedlichster Couleur 44 -fach zerstört. Der Künstler antwortete immer  wieder  mit Restaurationen, als Form  von gewaltfreiem Widerstand. 1996 war  er  Mitbegründer der  Künstlerinitiative East  Side Gallery e. V.  Als Vorstandsmitglied kämpft er für den Erhalt des vom Zerfall bedrohten einzigartigen Monuments der deutschen Teilung, das  zugleich die größte Open - Air Galerie der Welt darstellt. Seit  1985  präsentierte er seine Arbeiten in  über 150 nationalen und internationalen Kunstaktionen, Gruppen- und Einzelausstellungen (siehe Biografie). Seit 1992 hat der Wahlberliner sein Domizil in Friedrichshain,  zuvor lebte  und  arbeitete  er  als  Maler  und  Fotograf  in  Frankfurt / Main  und New York. 2000 erhielt er die Ernennung zum Berlin-Botschafter, in dieser Aufgabe vertritt er die Berliner Bürgerschaft beim diplomatischen Korps.

 

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Photos & Copyrights by G.Schaefer