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Moskau, Oktober 1990. ART ACTION GALLERY - „Vaterland im Spiegel.“
Acryl auf Hartfaser, ca. 175 x 210 cm.
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Im Oktober 1990
erfolgte durch sowjetische Künstler eine Einladung nach Moskau. Das Vaterland-Motiv
er-langte durch die Medien auch in der UdSSR einen hohen Bekanntheitsgrad. Anliegen
der sowjetischen Kollegen war, wegen aufkeimender antisemi-tischer Tendenzen
während der Peres-troika, eine Kombination zwischen sowjetischer und israelischer Flagge nach Vorbild des East Side Gallery Werks zu schaffen. Dies wurde erschwert
durch ein sowjetisches Flaggenschändungsgesetz. Dieses Ge-setz sah Haftstrafen
für Verunglimpf-ungen der Sowjetflagge vor. Auf diesen Umstand wurde der
Autor durch Moskauer Journalisten erst vor Ort aufmerksam gemacht. Deshalb
wurden Hammer und Sichel seitenverkehrt dargestellt, dies entsprach juristisch
nicht mehr der Sowjetflagge. Der Ge-mäldetitel wurde ebenfalls spiegel-bildlich
aufgetragen.
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