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http://www.berliner-mauer-kunst.net 17. MÄRZ 1990. AM
VORABEND DER ERSTEN UND LETZTEN FREIEN WAHLEN IN DER DDR. Während
der Renovierungen des Gemäldes musste der Künstler über Jahre immer wieder Rede
und Antwort zu den verschiedensten
Fragen die sein Gemälde betrafen Stellung nehmen. Touristen aus aller Welt
und Ur-Berliner verwandelten
zeitweilig diese zehn Meter einstigen "antifaschistischen
Schutzwalls" in ein lebendiges Dialogforum nationaler- und
internationaler Befindlichkeiten. Heftige Emotionen kamen nicht selten in
Diskussionen der Besucher, auch untereinander, zum Ausdruck. Positive und
negative Äußerungen hielten sich oft die Waage. Im Lauf der Zeit verlängerten sich die Restaurierungen proportional zum wachsenden Bekanntheitsgrad des Werks. Heute
ist es kaum noch
möglich eine Sanierung ohne nennenswerte Unterbrechung durchzuführen. Für den
Autor ein nicht zu hoher
Preis, so lernte er in dieser relativ kurzen Zeitspanne, an diesen „zehn Meter
Deutschland“ mehr über die eigene
Geschichte als je zuvor aus offiziellen Schulbüchern. Alles begann wie folgt...
... mit einer „kritischen Inspektion“
der Staatsmacht der DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK am soeben vollendeten Gemälde.
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