English version under construction. Online in few days!  http://www.berliner-mauer-kunst.net - Copyright 2013 by Art Infusion Factory / Berlin BERLINER MAUER EAST SIDE GALLERY The largest open air gallery in the world Die 90-iger Jahre: Entehung , “Hype” und Niedergang. Photo & Copyright by G. Schaefer, 1996. Eine Empfehlung der Berlin Tourismus GmbH / Info     East Side Gallery: Führungen & Buchungen.    PDF - Portfolio zum Ausdruck / Download. Historisches zur East Side Gallery Die East Side Gallery, einer der letzten und längster erhaltener Überrest der Berliner Mauer der  sich noch an historischer Stelle befindet, ist zugleich die größte Open-Air-Galerie der Welt. Sie  wurde im Januar 1990 von einer Internationalen Künstlergruppe um Thierry Noir, Günther  Schaefer, Kani Alavi, Ciddy Citny, Birgit Kinder und Jim Avignon u.a. begründet.  Die damalige Organisationschefin war die Schottin Christine MacLean, als ehemaliger britischer  Kulturattaché in Ost-Berlin, ermöglichten ihre exzellenten Kontakte zu den DDR-Behörden, in einer  Zeit wo von Wiedervereinigung noch keine Rede war, erstmals in der Geschichte, die Mauer von  der Ostseite zu bemalen. Mit einer Länge von 1,3 km schlängelt sie sich parallel zur Spree durch  Friedrichshain und erzählt mit ihren Werken von Berliner und deutscher Geschichte. Sie ist ein  besonderer Ort, an dem die Kunst Ausdruck geworden ist für ein Novum in der Historie, sie legt  Zeugnis ab von einem geteilten und einem wiedervereinten Deutschland. Sie spricht von einem  alten und einem neuen Berlin, von einem "Eisernen Vorhang" der den Globus in zwei gigantische  Machtblöcke spaltete. Sie ist eine Stätte der Begegnung zwischen Berlinern und Besuchern aus  aller Welt, die diese Stelle, gleich von welcher Seite, auch als Ihre ehemalige Grenze begreifen. In  der Friedrichshainer Mühlenstraße, zwischen Oberbaumbrücke und Ostbahnhof, entlang des  ehemaligen DDR-Grenzstreifens, dessen Hoheitsgebiet erst am Kreuzberger Spreeufer endete,  spannt sich ein einzigartiger Bilderbogen der ein Zeichen setzt gegen die Unmenschlichkeit und  auch deren Überwindung symbolisiert. Nach dem Mauerfall Im November 1989 strömten über hundert Künstler aus aller Welt zu diesem  Ort, und gaben dem bis dahin mit künstlerischem Tabu belegten monströsem Bauwerk mit Ihren  Werken in einer neuen Epoche ein neues Antlitz. Dieses neue Antlitz avancierte zur East Side  Gallery. Das Projekt, das in einem bescheidenen Rahmen begann, entwickelte sich im Laufe der  Zeit zu einer enormen Galerie mit über 100 Werken. Jedoch, in den Jahren danach, war die Mauer einem Verfall ausgesetzt. Denn obwohl die East  Side Gallery ein Anziehungspunkt für Touristen war und ist, und auch von den Berlinern großen  Zuspruch erfuhr, zeugte ihre Geschichte in den Neunziger Jahren von einem traurigen politischen  Umgang mit unserer jüngsten Vergangenheit. Nach dem Motto aus den Augen aus dem Sinn,  geriet die East Side Gallery um Mitte der neunziger Jahre zunehmend In Vergessenheit und die  stille Hoffnung von manchem Verantwortlichen, sie möge sich "über den Zahn der Zeit" von selbst  auflösen, schien sich In gewisser Weise zu bewahrheiten. Obwohl die Galerie seit Oktober 1990  unter Denkmalschutz steht, litten die Bilder, die heute wieder um die Welt gehen, in dramatischer  Weise. Der Beton selbst war brüchig und zu einem Großteil von der Witterung angegriffen. Es  stellte sich heraus, dass diese Mauer doch nicht für "hundert Jahre" gebaut war. Die Ursache war  Korrosion am Armierungsstahl im inneren des Betons. Aufwändige Sanierungen waren vonnöten  um den gänzlichen Exodus dieses Monuments der Völkerverständigung zu stoppen. Als man im  Jahr 1996 sogar öffentlich über die Aufhebung des Denkmalschutzes und einen endgültigen Abriss diskutierte, gründeten die Mauerkünstler den gemeinnützigen Verein Künstlerinitiative East Side  Gallery e.V., der sich für den Erhalt der bemalten Mauerreste an ihrem ursprünglichen Ort, bis  heute, einsetzt.   Nach einem vierzehnjährigen, letztendlich erfolgreichen Kampf um die Finanzierung, rief die  Initiative im Jahr 2009 die Mauerkünstler zusammen, um die bereits kurz vor einem Totalschaden  stehenden Werke und den Beton in einer groß angelegten Aktion zu restaurieren. Dies erfolgte in  Kooperation mit dem Landesdenkmalamt und der S.T.E.R.N. Gesellschaft für behutsame  Stadterneuerung. Der Erfolg gab den Kreativen Recht. Die East Side Gallery steht heute wieder in  voller Blüte und in der Öffentlichkeit erwuchs, auch aus internationaler Sicht, ein positives  Bewusstsein zu diesem Monument jüngster deutscher- und auch Weltgeschichte.   Neben der Sanierung und der Wiederbemalung der Galerie hat die Künstlerinitiative die East Side  Gallery wieder in ein internationales Blickfeld gerückt und sie, abermals, als eine spannende  Begegnungsstätte nicht nur für Berliner etabliert. In einer besonderen Verbindung von  Vergangenheit, Kunst und Denkmal ist die East Side Gallery kein toter Ort, sondern eine  aufregende Stätte in Berlin, an der sich viele Wege kreuzen und von dem aus Impulse für Frieden  und Völkerverständigung in alle Welt ausgehen können und sollten. Günther Schaefer, Januar 2013  Fakten zur East Side Gallery (Stand: Erstbemalung von September 1990) 110 Künstler aus aller Welt schufen von Januar bis September 1990 insgesamt 104 Werke. Am 28.  September 1990 erfolgte die feierliche Eröffnung durch den Bezirksbürgermeister von Friedrichs-  hain Helios Mendiburu. Der Denkmalschutz besteht seit Oktober 1990. Erbaut: 1961 / Länge: 1316 Meter / Höhe 3,46 Meter / Gewicht: 2821,4 Tonnen / Segmente: 1085 /  Bemalte Fläche: 4196 qm / Verbrauchte Farbe: 4114 Liter / Ursprüngliche Farbe: Grau /  Durchgangsverkehr seit 1990 zirka 250.000 Personen täglich, da die Mühlenstraße gleichzeitig die  Hauptverbindung zum Flughafen Schönefeld darstellt.             2008. East Side Gallery Friedrichshain-Kreuzberg. Photo & Copyright by G. Schaefer 2009. Mauerfragmente. Photo & Copyright by G. Schaefer. Die 2000er Jahre: Kampf um den Erhalt und Rettung.       Impressionen aus 22 Jahren East       Side Gallery 1990-2013.      Die 90iger Jahre. Entstehung, “Hype”      und Niedergang. Startseite Archiv: Photos aus vier Dekaden von Günther Schaefer Originale, Photo-Bücher, Poster, Postkarten, DVD's, Geschenkgutscheine u.v.m. Terminkalender: Aktuelle Ausstellungen, Events und zukünftige Projekte von Günther Schaefer Biografie: Expositionen & Dokumente Kontakt & Gästebuch - Soziale Netzwerke - Impressum - AGB Aktuelles & News / Posten Sie Ihr Feedback